CAT | Erasmus en Espana
Gerade ist Pedro abgereist. Damit bleiben nur noch Miguel und ich in der Wohnung. Wir haben ein paar Leute zum Essen eingeladen und waren danach am Strand. Im Moment kann ich nur an eins denken: Os echaré de menos!!! Gracias por todo!! Gracias por este año de maravilla!! Que nos quedemos otra vez porfa! Os quiero!!
André
Michael ist heute abgereist, das heißt es bleiben nur noch Miguel, Pedro und ich. Gestern haben wir in unserem Stammcafé el Panete ein Abschiedsessen veranstaltet, sozusagen unseren gemeinsamen Abschied. Es waren 38 Leute dort und die Besitzerin der Panete hat eine leckere Paelle Valenciana für uns gezaubert. Danach gings natürlich noch ab in die Clubs…
Wie schon geschrieben hat mich Alex hier in Valencia besucht und wir hatten ne spitzen Zeit. Hat mich sehr gefreut!
Wie der Titel schon sagt, borracho como una cuba: Alex auf der Abschiedsparty von Manuela.
Noche de San Juan: 150.000 Menschen am Strand in und um Valencia, wir waren dabei! Das erste Bier, der andere Alex (links) konnte natürlich nicht abwarten das erste Bier zu trinken!
Nochmal Noche de San Juan, diesmal am nächsten Morgen, wie unschwer am Müll zu erkennen. Alex und ich benutzen einen Bikini als Schleuder, hat fantastisch funktioniert!
Ronald, Pedro, Michael, Meiner Einer und Alex im L’Umbracle, der Disko in der Ciudad de las Artes y las Ciencias (hier drin).
Alex, Andre und Alex mit der Trophäe der durchzechten Nacht.
So, meine Fußballmannschaft ist jetzt auch abgereist. Am Donnerstag fliegt der Michael, am Sonntag der Pedro, darauf den Mittwoch ich. Langsam wirds Zeit meine sieben Sachen zusammen zu räumen… Yo pronto me voy.
Deutschland hat mich bald wieder!
Auf diesem Weg die fettesten Grüße an Jerome, Maxime, Stefano, Hans, Pani und Rüdiger!
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Uni, Besuche, San Juan, Despedidas…
1 Comment | Posted by Andre Gemünd in Erasmus en Espana
Hier ist in letzter Zeit soviel passiert, ich bin garnicht dazu gekommen noch was zu schreiben. In kurzen Worten: Llegamos a la recta final!! Wir kommen auf die Zielgerade. Sabine, Sascha und Thomas haben mich vor kurzem für eine sehr lustige Woche besucht, seitdem ist Alex hier, der seinen Besuch spontan um eine Woche verlängert hat. Ich habe viel erlebt, und mich schon von vielen Leuten verabschiedet. Momentan ist hier jeden Tag eine Abschiedsparty, und das geht auch noch die nächste Woche so weiter. Mir selbst bleiben noch etwa 2,5 Wochen, dann heißt es auch für mich Leb Wohl Valencia! Nachtreffen sind schon in Planung. Jetzt konzentriere ich mich weiter darauf den Rest noch zu genießen.
Zum Abschluss noch ein Foto von unserer Gruppe an San Juan, der riesigen Beachparty von Valencia.
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Baloncesto: Pamesa Valencia – Real Madrid
3 Comments | Posted by Andre Gemünd in Erasmus en Espana
Ich war gestern mit Michael und Manuel eines der Playoff-Spiele vom örtlichen Basketballverein Pamesa Valencia angucken. Die Stimmung war klasse, vor allem am Ende ist die Halle ausgeflippt. Das Spiel war eigentlich über die ganze Zeit ein wenig zugunsten Madrids verlagert, Valencia hat die ganze Spielzeit über 4-8 Punkte hinten gelegen. In den letzten zwei Minuten hat Valencia es aber geschafft das Spiel rumzureißen, und hat sich etwa 30 Sekunden vor Schluss mit einem Dreier in Führung gebracht. Da hat die Halle getobt! War das erste Mal dass ich mir ein Basketballspiel live angesehen habe, aber bestimmt nicht das letzte Mal. Super Stimmung.
Gestern ist mich Sascha in Valencia besuchen gekommen! Nachdem wir vom Flughafen mit der neuen Metro direkt bis vor meine Haustür (ok, fast) gefahren sind, haben wir danach den Tag in der Altstadt verbracht. Natürlich musste ich ihn erstmal an die spanischen Zeiten gewöhnen, deswegen waren wir um 14:30 Uhr Mittag Essen.
Danach haben wir das Rathaus, die Alte Post, die Einkaufsstraße, die Kathedrale und den Aussichtsturm besichtigt, und natürlich mit der spanischen Ruhe Kaffee getrunken.
Heute waren wir dann bei recht ordentlichem Wetter…
…in der Ciudad de las Artes y las Ciencias und haben direkt mal Fotos mit unseren Wolsdorf-T-Shirts gemacht:
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Danach haben wir dem America’s Cup Hafen einen Besuch abgestattet. Nachdem wir erstmal wie am Flughafen durchsucht und durchleuchtet wurden, sind wir einmal an den Bases vorbei gegangen und haben uns danach in Luxus-Atmosphäre zwischen den ganzen reichen Säcken eine Horchata und eine Cerveza gegönnt.
Im Gelände ist auch ein public viewing aufgebaut, wo wir uns dann das Finale der Matchraces angeguckt haben. Die Yachten sind danach an uns vorbei durch die Hafeneinfahrt gefahren, so dass wir auch dem deutschen Team mal winken konnten. Da heute das letzte Rennen der Vorrunde war und die Deutschen sich nicht für das Halbfinale qualifiziert haben, war das heute quasi der Abschied. Als nette Geste hatten sie ein Segel mit dem Aufdruck Gracias Valencia aufgespannt, das bei den Zuschauern natürlich gut angekommen ist.
So, genug von heute, wir werden jetzt erstmal einen Bocadillo essen. Später gehts dann weiter in die Bodega Fila…
Grüße aus Valencia
Sascha & André
Auch wenn der Eintrag wie immer verspätet kommt, wir sind pünktlich und wohlauf, wenn auch mit einer Person weniger im Gepäck, wieder in Valencia angekommen. Einige Fotos gibts schonmal hier. Bisher haben wir noch kein Foto-Austausch-Treffen gemacht, es werden also noch einige dazukommen.
Ein paar Impressionen gibts schonmal im Voraus:
Unser vollbepackter Mietwagen vor der Abfahrt.
Unser Hotel mit Meerblick in Tarifa – südlichster Punkt des europäischen Festlands. Trotz Süden Arschkalt, weil der Wind einem um die Ohren pfeift als gäbe es kein Morgen. Trotzdem schöne Sicht. Auf dem Parkplatz war übrigens Camping-Verbot, links und rechts von uns standen ca. 30 Wohnwagen. Thomas und Marco sind gerade dabei mit unserem Camping-Kocher Kaffee zuzubereiten. I
Ausblick von Gibraltar, jepp wir waren quasi in England. Die Leute sprechen trotzdem kaum Englisch, außer den seltsamen Briefkästen und den Straßenschildern ist dort eigentlich nichts Englisch. Im Hintergrund Mama Afrika.
Was wäre eine englische Insel ohne Inselaffen: links auf dem Bild (Anm. d. Red.)
Plaza España in Sevilla, während die Innenstadt aussah wie ein jährliches Treffen vom Ku Klux Klan (Semana Santa) haben wir uns die Sonne auf den Pelz brennen lassen.
Wer nach Lissabon fährt wird von Jesus persönlich begrüßt. Ich weiß nicht wie groß diese Statue ist, aber sie erscheint riesig und wacht über das Stadtbild.
In Lissabon sind sogar die Straßenbahnen eine Attraktion…
… und machen auch durchaus Sinn. Wer nicht gerade Hobbybergsteiger ist hat sicherlich keine Lust die Einkaufstüten solche Berge raufzuschleppen. Das ist noch viel steiler als es aussieht. Wenn ich Erasmus in Lissabon machen würde hätte ich mir sicher schon den ein oder anderen Knochenbruch zugezogen, besonders auf Heimwegen nach Kneipenbesuchen…
Ist das nicht herrlich kitschig? Könnte ich glatt als Teenagerposter verkaufen. Sonnenuntergang am Cabo da Roca, diesmal der westlichste Punkt Europas.
Und nochmal Zimmer mit Meerblick. Diesmal zwar ohne Ausblick auf Afrika, dafür aber mit wunderbarer portugiesischer Felsküste. Irgendwo etwa 100km vor Porto.
Was darf man in Porto nicht verpassen? Natürlich eine Portweinprobe. Gustavo schwelgt gerade in seinen Erzählungen.
Den Namen des Orts hab ich vergessen, ist aber irgendwo 50 km nördlich von Porto, in dem Ort in dem mein Mitbewohner Miguel sein Ferienhäuschen hat.
So, das soll erstmal reichen, wer mehr auf Kirchen, Kathedralen, etc. steht guckt in der Bildergalerie vorbei
Unseren heutigen Ausflug haben wir mit einem Besuch von Sagunto begonnen. Das Städtchen liegt etwa 30km nördlich von Valencia und hat als Ziele eine ziemlich große Festung und ein altes römisches Theater zu bieten. Das Theater wurde im 1. Jahrhundert gebaut und wurde später zum ersten Nationalmonument Spaniens. Heute vormittag wurde dort auch an der Falla gebaut, Valencia ist also nicht die einzige verrückte Stadt. Gandia hat wohl auch schon an die 20 Statuen. Nach Sagunto sind wir dann noch nach Segorbe gefahren, ein noch kleineres Städtchen, in dem es ein Aquäduct und auch eine kleine Burgruine zu sehen gibt. Auf der Rückfahrt sind wir dann noch in Alboraya einen Kaffee trinken gegangen.
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La degustación de cervezas, el fútbol y la playa!
1 Comment | Posted by Andre Gemünd in Erasmus en Espana
Diese Woche gabs wieder viel fútbol. Dienstag haben wir im total überfüllten Natura Dub Valencia gegen Inter Mailand gesehen. Wie der Max so schön gesagt hat: “Faustballet in Valencia”. Die Ansässigen haben das ganze schön atmosphärisch mit “Hijos de Puta” und Jubelschreien beim vermeintlich nasebrechenden Faustschlag untermalt.
Mittwoch haben wir dann das Spiel von Bayern gegen Madrid in einer Tapas Bar gesehen. Normalerweise ist Real Madrid hier in Valencia ziemlich unbeliebt, aber wir haben uns natürlich eine Bar ausgesucht in der eine Gruppe von 20 Madrid Fans untergekommen war. Da saßen wir also mit 5 Erasmus-Leuten unter den ganzen Spaniern. Zwei Deutsche, davon Rüdiger im Bayern Trikot. Na das war mal ne Stimmung nach 10 Sekunden! Die ganze Bar totenstill, nur Rüdi springt und schreit. Als dann das 2:2 gefallen ist und wieder aberkannt wurde hat vor uns jemand einen Stuhl zertreten (das vielbeschworene südländische Temperament…). So langsam dachten wir dann es wäre vielleicht besser etwas stiller zu sein, aber wir haben dann Unterstützung von den Kellnern bekommen (natürlich Valencia Fans und contra Madrid).
Freitag haben wir uns selber nochmal zum Fußball spielen aufgerafft und etwa 2 Stunden gegen ein paar Spanier futbol 5 gespielt. Abends gabs dann was Besonderes: eine Bierprobe! Mit Stimmzetteln und 13 Sorten Bier ausgestattet haben wir ohne die Marke zu kennen verschiedene Biere bewertet. Geplant waren eigentlich zwei Vertreter und ein Bier pro Land. Nun ja. Am Ende waren wir dann 7 Italiener, 4 Österreicher, 2 Deutsche, 2 Spanierinnen, ein Däne, ein Belgier und ein Franzose, und die Biersorten waren total chaotisch, aber es war trotzdem witzig. Die Sieger des Abends: 1. Platz Franziskaner Weissbier, 2. Platz Grimbergen. Die Verlierer waren leider die spanischen Biere Alhambra und Mahou, die die letzten zwei Plätze belegt haben. Man muss allerdings dazu sagen, dass die Objektivität im Lauf der Zeit etwas abgenommen haben könnte, spätestens als wir “Hemos venido a emborracharnos, el resultado nos da igual” angestimmt haben
In other news: Heute war Strandpremiere 2007. War grade von halb drei bis halb sechs am Strand. Ist zwar schon kälter als letzte Woche, aber heute waren es immernoch stabile 23°. In der Sonne fühlts sich aber schon an wie Sommer, das einzige was stört ist der Wind.
Ausgerechnet zu den Fallas soll das Wetter schlechter werden. Schade, eigentlich, kommen doch Steffen, Alex und Robert mich am Freitag besuchen. Na ich hoffe das es schleunigst wieder besser wird und die Jungs auch ein bisschen von der spanischen Sonne abbekommen. Apropos Fallas, die machen sich jetzt mittlerweile dadurch bemerkbar, dass überall Zelte und Straßenbeleuchtungen aufgebaut werden. An unserem Plaza del Cedro steht sogar die Statue schon, ist aber noch eingepackt. In der gesamten Stadt gibt es mehrere Hundert Statuen, in den Größen von 1m bis Ende offen (unsere schätze ich so auf 4m). Davon sind 14 in der sección especial, die zwischen 125.000€ und 649.000€ (neuer Rekord) kosten. Am Plaza de Ayuntamento wird die Statue schon seit ein paar Tagen mit einem Kran (!) aufgebaut. Und die verbrennen die dann am letzten Tag. Von allen Statuen wird nur eine aufbewahrt und ausgestellt… Verrückt die Valencianer! Paco meinte zu mir das sei die Valencianische Lebensart. Geböllert wird auch jeden Tag mehr. Während ich den Text hier schreibe knallts alle zehn Sekunden. Die große Party beginnt dann am Donnerstag, ich bin gespannt… Mehr Infos gibts unter fallas.es.
Entonces, salut i força al canut!
