Ich hab ja in letzter Zeit mal wieder garnicht gebloggt! Der Grund dafür war nicht etwa, dass ich nichts getan hätte, oder dass mich nichts bewegt hätte, sondern dass ich einfach nicht die Muße dazu hatte. War irgendwie immer mit anderen Dingen beschäftigt. Als Student hat man ja auch keine Zeit für garnichts! Andere sind da etwas pragmatischer, und titulieren Ihre Seite einfach zu einem Photoblog um! Wieder Andere dagegen sind stets fleißig und haben trotz Diplomarbeit und Artikeln in führenden Fachzeitschriften immernoch genug Zeit zum Bloggen! Props dafür, und nochmal Glückwunsch zu Arbeit und Artikel, lieber Markus!
Wie auch immer, trotz alledem möchte ich jetzt mal wieder was bloggen, denn es steht wieder was an! Ich sitze nämlich gerade mit meiner Kollegin Yona in Budapest, genauergesagt in Buda, auf der Terrasse eines kleinen Hotels. Grund für die Terrasse ist, dass das WLAN nicht bis in die oberste Etage reicht, wo sich mein Zimmer befindet. Grund für Budapest, was vermutlich interessanter klingt, ist meine Teilnahme an der International Summer School on Grid Computing ’08. Die findet dieses Jahr in Ungarn statt, genauergesagt am famosen Plattensee.
Wir haben einen Zwischenstop hier in Budapest eingelegt, weil der Ort der Schule nicht direkt mit dem Flugzeug zu erreichen ist, und haben uns heute die schöne Stadt mal näher angesehen. Gibt hier wirklich viel zu sehen, viel Altes, viel Neues, östlich anmutendes, westlich erscheinendes, etc. Haben heute die Touristenattraktionen abgeklapptert und uns die Sonne auf den Kopf knallen lassen. Hier schonmal ein paar Eindrücke aus meinem Knipser. Yona hat die bessere Kamera, also reiche ich vielleicht noch was nach (dann allerdings vermutlich in der Galeria.
Unser schnuckliges Hotel am äußersten Rand der Stadt
Die Busse sind offensichtlich etwas älteren Baujahrs, schaffen es aber trotzdem mit Müh und Not rauf in Richtung Hotel
Mit dieser schönen Seilbahn, made in Austria, gehts vom Ufer der Donau rauf zum Königs-Palast.
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Der Ausblick vom Palast auf Pest. Vorne links ist das Parlamentsgebäude.
Die Fischerbastei auf dem mittelalterlichen Fischermarkt. Das ist übrigens nicht Kaiser Wilhelm, sondern der heilige Stephan
Die Fischerbastei von der anderen Seite, im Hintergrund die Matthiaskirche, die zur Zeit restauriert wird.
Die Straßenbahnen haben mich ein wenig an die in Lissabon erinnert.
Wir hatten das Glück, dass auf der Kettenbrücke zur Zeit ein Festival stattfindet, das ein wenig wie ein Mittelalterlilcher Markt aufgemacht war. Es gab frisches Brot, Live-Folklore, Lederwaren, etc.
Da gabs dann auch diese nette Band. Wenn die jemand kennt oder weiß ob man von denen irgendwie Lieder kaufen kann wär ich sogar bereit den ein oder anderen Forinth dafür zu geben
Nach einem kleinen Spaziergang durch die Shopping Area sind wir dann in einer Cocktailbar gelandet. Wie man an Yonas zufriedenem Gesichtsausdruck erkennen kann, haben die Cocktails super geschmeckt. Haben ja schließlich auch über einen Tausender gekostet!
Außerdem gabs noch diese kleine Folklore-Einlage. Wusste garnicht, dass man in Ungarn Dudelsack spielt. Und hat jemand schonmal das rechte Musikinstrument gesehen?
So, jetzt verzieh ich mich mal auf mein Zimmer. Hier auf der Terrasse wirds langsam kalt, und wir werden Morgen früh abgeholt.
Bis die Tage
André
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Wer Lust hat bei einem kleinen Tippspiel für die EM mitzumachen, kann sich unter http://em2008.rockt.org/ noch anmelden und mitmachen! Wir spielen ohne Einsatz.
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Wir sitzen gerade in Lyon in einem Café und vertreiben uns ein bisschen die Zeit. Wir mussten heute Morgen schon um 9 den Zug von Clermont-Ferrand nach Lyon nehmen, weil der Zug selten fährt. Check-In zu unserem Flug ist bis 14:20 Uhr, also haben wir noch ziemlich viel Zeit. Momentan sind ziemlich viele Flüge als verspätet gelistet, aber unserer steht momentan noch als pünktlich. Wenn alles klappt kommen wir um 18:47 Uhr mit dem ICE in Siegburg an.
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So, der letzte Tag des User Forums ist angebrochen, und die Zusammenfassungsvorträge laufen gerade. Da in den letzten Tagen nach den gemeinsamen Einleitungsvorträgen jeweils drei getrennte Tracks gleichzeitig liefen konnte man unmöglich alles mitbekommen. Deswegen wird heute nochmal ein kleiner Überblick über die Inhalte gegeben. Gerade haben wir eine halbe Stunde Kaffeepause. Gleich geht es mit dem Überblick weiter, und danach beginnen die Workshops. Die ganze Woche war wesentlich turbulenter als ich dachte, da wir jeden Tag bis ca. 18:00 Uhr im Konferenzzentrum waren, und uns dann um 19:00 Uhr schon wieder zum Essen getroffen haben. Das heißt mehr als ins Hotel zu fahren und die Tasche hinzuwerfen war eigentlich nicht drin. Also keine Geschenke diesmal, bin noch nichtmal dazu gekommen hier in einen Supermarkt zu gehen um mir mal eine Flasche Wasser für im Hotel zu kaufen! Und ich dachte das wird hier Urlaub
Gestern nach dem Vortrag bin ich noch einige Male angesprochen worden von verschiedenen Leuten die ähnliche Projekte machen und hab einen Haufen Visitenkarten bekommen. Nachher gehts dann auf den Workshop von OMII Europe der bis heute Abend läuft. Ich hoffe da kommt noch was Nützliches bei rum. Danach müssen wir dann natürlich packen und noch Zugverbindungen raussuchen damit wir Morgen nicht unseren Flug verpassen. Am Wochenende muss ich dann definitiv mal ausschlafen, wir sind gestern wieder erst um halb Zwei oder so ins Bett gekommen und waren heute Morgen um 9:00 Uhr schon wieder im Konferenzzentrum!
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So, der Talk ist gerade vorbei! Habt Ihr alle schön Daumen gedrückt?
Ich denke der Vortrag wurde insgesamt positiv aufgenommen. Die Teams der einzelnen Lösungen waren jeweils vertreten, eine Gruppe kam sogar nur für den Vortrag. Später werde ich mich noch mit einem der Macher von OGSA-DAI treffen und mich mit ihm über die Features unterhalten die momentan in Entwicklung sind. Das ganze war also ein Erfolg! Heute Abend können wir also endlich entspannt unser Bier trinken gehn!
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So, der erste Tag und somit die Anreise sowie die ersten Talks in Clermont-Ferrand sind vorbei! Wir sind von Siegburg aus mit dem ICE nach Frankfurt gefahren und von dort aus nach Lyon geflogen. Ich habe noch nie einen so chaotischen Flughafen gesehen wie Frankfurt. Ich glaube ich bin das erste Mal von dort aus geflogen, und ich hoffe das das auch erstmal so bleiben wird. Da werden ja geschickterweise 42 Gates durch 3 Sicherheits-Terminals geleitet. Das heißt wir standen nach dem Check-In vor dem Security-Check wie Phantasialand-Besucher vor der Wasserbahn während einer Hitzewelle in den Sommerferien, bloß nur halb so frohgemut. Die Angestellten lässt dieses Chaos offensichtlich auch nicht kalt, was die Schreierei und allgemein schlechte Laune erklärt, inklusive eines Mannes dessen Kopf mich an unseren Problembär Beck erinnert hat. Ich bin in Deckung gegangen weil ich Angst hatte der platzt gleich. Naja, wie auch immer. Nachdem wir dann im Flugzeug saßen ging das Theater weiter. Gefühlte 24 Personen hatten einen doppelt belegten Sitz im Flieger, das heißt es wurde Morgens noch kräftig “Mein rechter rechter Platz ist frei, ich wünsche mir die Stewardess herbei” gespielt. Natürlich muss man auch bei einem 50 Minuten Flug neben seinem Geliebten sitzen! Das ganze Theater bei Lufthansa, am Business-Flughafen Frankfurt…
In Lyon angekommen haben wir einen Mietwagen von Hertz abgeholt und haben uns auf den Weg nach Clermont-Ferrand gemacht. Es war eine super Idee mit einem Mietwagen zu fahren. Wir konnten uns die Gegend anschauen, hatten keinen Stress mit Anschlussfahrten, und konnten schön Essen fahren. Letzteres haben wir irgendwo zwischen St. Etienne und Clermont-Ferrand getan, in einem kleinen Dörfchen 5km von der Autobahn, und zwar in einer kleinen Taverne, wo außer uns nur ältere Männer und Handwerker in der Mittagspause saßen. Man konnte sich zwar nicht aussuchen was es gibt, aber das Menü was wir aufgetischt bekamen hat sich definitiv gelohnt. Ein riesiger deftiger Salat mit gekochtem Ei und Schinken, gegrilltes Schweinekotellet mit Bohnen, Dessert, Espresso, und natürlich Rotwein. Einziger Nachteil ist dass ich nach diesem Essen wahrscheinlich Morgen schon wieder Hunger habe.
Frisch gestärkt und bei strahlendem Sonnenschein haben wir uns dann fast gefühlt wie im Urlaub, und sind ganz gemütlich weitergefahren nach Clermont. Die Suche des Hotels und des Konferenz-Zentrums hat sich dann als etwas schwieriger erwiesen als erwartet, aber wir waren trotzdem pünktlich zum ersten Talk da. Auf die Weise haben wir uns auch den anscheinend etwas trägen Empfang mit Rede des Bürgermeisters gespart! Um 7 Uhr waren wir dann zurück im Hotel, sind allerdings nach einer halben Stunde schon wieder aufgebrochen um einige Bekannte von Horst aus Frankreich und Italien in einem Restaurant nähe des Bahnhofs zu treffen. Wir haben dann geschickterweise die Straßenbahn zum Bahnhof genommen. Blöd nur, dass es neben dem Zug-Bahnhof auch einen Straßenbahn-Bahnhof gibt, zu dem wir dann fälschlicherweise unterwegs waren. Zum Glück hat uns ein netter deutsch-sprachiger Franzose geholfen, der unseren Gesprächen in der Bahn folgen konnte, so dass wir dann nach etwas mehr als einer Stunde doch am Bahnhof angekommen sind, der übrigens, wie auf dem Rückweg erprobt, in 32 Minuten zu Fuß erreicht werden kann. ![]()
Beim Abendessen wollte ich dann nur etwas leichtes Essen, und hab mir deshalb “nur” einen Salat bestellt. HA! Cesars-Salad kann einpacken gegen einen Salad Auvergnat. Auf dem war nämlich neben einem Spiegelei auch ein Pfund Serrano-Schinken und Käse. Hervorragend hat er trotzdem geschmeckt! Danach gabs dann noch ein Bier in der Bar nahe des Hotels, wobei wir noch zwei andere Forums-Teilnehmer kennengelernt haben, aus der Slowakei und Amerika.
Also, mir gehts gut hier. Ich hoffe ich bekomme noch ein paar Fotos irgendwoher, die werde ich dann nachreichen.
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Ich unterbreche mal die bedrückende Stille hier um ausnahmsweise mal etwas Aktuelles zu beschreiben. Ab Montag dem 11. 2. werde ich für fünf Tage in Frankreich, genauer Clermont-Ferrand, sein, um am dritten EGEE User Forum teilzunehmen. EGEE ist das Grid Projekt (Enabling Grids for E-SciencE) an dem ich im Fraunhofer Institut arbeite. Das User Forum ist eine Konferenz die von Montag bis Donnerstag läuft und auf der viele der Projektteilnehmer ihre Teilprojekte vorstellen. Ich werde die Präsentation für unser Projekt am Mittwoch um 11:20 Uhr halten. Am Donnerstag nachmittag schließt sich noch eine Training Session zum OMII Europe Projekt an, an der ich auch teilnehmen werde. Freitag nachmittag gehts dann zurück nach Frankfurt.
Also wünscht mir Glück für den Vortrag!
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Da ich in letzter Zeit regelmäßig Probleme mit Thunderbird habe (anscheinend mag er keine Folder mit mehr als 2k Mails) muss ich mich wohl mal nach anderen Clients umsuchen. Hat irgendwer Erfahrung mit The Bat! oder Sylpheed Claws? Am Liebsten wäre mir natürlich der gleiche Client unter Winblows und Linux, also ist The Bat! mal von Anfang an eingeklammert. Irgendwelche Alternativen?
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Definitive Musikempfehlung: The Wombats! Bringt mich zu guter Laune Tag ein Tag aus! Reinhörn!
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Oh nein, wie ich gerade gelesen habe hat Terry Pratchett einen Anfall von Alzheimer. Von Pratchett habe ich momentan etwas mehr als 40 Bücher, und bin ein großer Fan. Er hat eine großartige Art zu schreiben, die mich immer wieder aufmuntert. Da kann man nur hoffen und gute Besserung wünschen!
http://www.paulkidby.com/news/index.html
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